Ein Ratgeber mit Unterstützung der Baqu Gesellschaft für Energiesysteme mbH.
- Warum die Dämmung im Denkmal besondere Expertise erfordert
- Diese Auflagen gelten für die Wärmedämmung unter Denkmalschutz
- Kerndämmung: Die ideale Lösung für zweischaliges Mauerwerk
- Innendämmung als Alternative bei geschlossenen Fassaden
- Brandschutz und Schallschutz: Zusätzliche Vorteile der richtigen Dämmung
- Nachhaltige Dämmmaterialien für historische Gebäude
- Fördermittel für die Dämmung im Denkmalschutz
- Vom Antrag bis zur Umsetzung: So läuft die denkmalgerechte Sanierung ab
- Jetzt handeln: Fördermittel sichern und Energiekosten senken
- Dämmung für Denkmalschutz in Hamburg – Baqu Gesellschaft für Energiesysteme mbH
Wer ein denkmalgeschütztes Gebäude in Hamburg besitzt, steht vor einer besonderen Herausforderung: Die historische Bausubstanz soll erhalten bleiben, gleichzeitig steigen die Energiekosten und der Wunsch nach zeitgemäßem Wohnkomfort wächst. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Strategie und passenden Fördermitteln lassen sich beide Ziele vereinen.
Hamburg zählt zu den Städten mit dem reichsten Bestand an denkmalgeschützten Gebäuden in Deutschland. Gründerzeithäuser, Jugendstilvillen und Backsteinbauten prägen das Stadtbild vieler Viertel. Diese architektonischen Schätze zu bewahren und gleichzeitig energetisch fit für die Zukunft zu machen, erfordert Fingerspitzengefühl, Fachwissen und die richtige finanzielle Unterstützung.
Warum die Dämmung im Denkmal besondere Expertise erfordert
Historische Fassaden funktionieren bauphysikalisch anders als moderne Konstruktionen. Die Außenwände alter Gebäude bestehen häufig aus Vollziegel oder Naturstein. Diese Materialien können Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Dieser natürliche Feuchtehaushalt hält das Mauerwerk seit Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten intakt.
Eine falsch ausgeführte Dämmung kann dieses empfindliche Gleichgewicht stören. Wird Feuchtigkeit im Mauerwerk eingeschlossen, drohen Schimmelbildung, Salzausblühungen und langfristige Schäden an der Bausubstanz. Wärmebrücken an Anschlüssen und Übergängen verstärken diese Probleme zusätzlich.
Deshalb ist die Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde Hamburg von Anfang an wichtig. Die Behörde prüft, ob geplante Maßnahmen mit dem Erhaltungsziel des Gebäudes vereinbar sind. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme spart Zeit und verhindert kostspielige Planungsänderungen.
Diese Auflagen gelten für die Wärmedämmung unter Denkmalschutz
Bevor Du mit der Sanierung beginnst, benötigst Du in den meisten Fällen eine denkmalrechtliche Genehmigung. Die Denkmalschutzbehörde Hamburg prüft alle Maßnahmen, die das Erscheinungsbild oder die Substanz des Gebäudes verändern.
Genehmigungspflichtig sind in der Regel: Eingriffe in die Fassade, Änderungen an Fenstern und Türen, Dacharbeiten sowie Maßnahmen an historisch wertvollen Innenräumen. Der Genehmigungsprozess beginnt mit einer Bauvoranfrage oder einem formlosen Antrag. Die Behörde gibt dann eine Einschätzung ab, welche Maßnahmen genehmigungsfähig sind.
Kerndämmung: Die ideale Lösung für zweischaliges Mauerwerk
Viele historische Gebäude in Hamburg verfügen über zweischaliges Mauerwerk mit einer Luftschicht zwischen Innen- und Außenwand. Diese Hohlräume bieten ideale Voraussetzungen für eine nachträgliche Kerndämmung – ganz ohne Eingriff in die denkmalgeschützte Fassade.
Bei der Kerndämmung wird Dämmmaterial durch kleine Bohrungen in die Luftschicht eingeblasen. Die Bohrungen lassen sich anschließend nahezu unsichtbar verschließen. Das Verfahren ist minimalinvasiv und verändert weder das äußere Erscheinungsbild noch die historische Bausubstanz.
Besonders geeignet sind mineralische Einblasdämmstoffe. Sie sind diffusionsoffen, wasserabweisend und passen sich optimal an die bauphysikalischen Eigenschaften alter Mauerwerke an. Das Granulat füllt jeden Hohlraum lückenlos aus und umschließt auch Deckenbalken, Fachwerke und andere Holzkonstruktionen zuverlässig.
Ein weiterer Vorteil: Die Kerndämmung erfordert keine aufwendigen Gerüstarbeiten und verursacht kaum Schmutz im Gebäude. Die Bewohner können während der Arbeiten im Haus bleiben. Nach Abschluss der Dämmung ist die energetische Verbesserung sofort spürbar – sowohl an den Heizkosten als auch am behaglicheren Raumklima.

Innendämmung als Alternative bei geschlossenen Fassaden
Bei denkmalgeschützten Gebäuden ohne Hohlschicht ist eine Außendämmung meist keine Option. Die historische Fassade mit ihren Verzierungen, Stuckelementen oder charakteristischen Ziegelmustern muss erhalten bleiben. Hier bietet die Innendämmung eine praktikable Alternative.
Moderne Innendämmsysteme arbeiten mit kapillaraktiven Dämmstoffen. Diese Materialien können Feuchtigkeit aufnehmen, zwischenspeichern und kontrolliert wieder abgeben. So bleibt der natürliche Feuchtehaushalt der Wand erhalten.
Der große Vorteil: Die historische Außenansicht bleibt vollständig erhalten. Gleichzeitig verbessert sich der Wärmeschutz spürbar. Die Oberflächentemperatur der Innenwände steigt, was den Wohnkomfort erhöht und das Schimmelrisiko senkt.
Bei der Planung einer Innendämmung ist die Raumgeometrie zu beachten. Die Dämmschicht reduziert die Wohnfläche geringfügig. Dafür profitierst Du von einer schnelleren Aufheizzeit der Räume und einem angenehmeren Wandgefühl. Kalte Außenwände, an denen sich früher Kondenswasser bildete, gehören der Vergangenheit an.
Brandschutz und Schallschutz: Zusätzliche Vorteile der richtigen Dämmung
Eine fachgerechte Dämmung verbessert nicht nur den Wärmeschutz. Mineralische Dämmstoffe bieten gleichzeitig hervorragende Brandschutzeigenschaften. Unbrennbare Materialien der Brandschutzklasse A1 erhöhen die Sicherheit im Gebäude erheblich – ein wichtiger Aspekt bei historischen Holzkonstruktionen.
Auch der Schallschutz profitiert von einer nachträglichen Dämmung. Die Füllung von Hohlräumen reduziert die Schallübertragung zwischen Räumen und nach außen. Gerade in innerstädtischen Lagen Hamburgs steigert das den Wohnkomfort deutlich.
Nachhaltige Dämmmaterialien für historische Gebäude
Für die Dämmung denkmalgeschützter Gebäude eignen sich besonders mineralische und diffusionsoffene Materialien. Diese harmonieren mit der historischen Bausubstanz und unterstützen den natürlichen Feuchtehaushalt.
Mineralische Granulate aus recyceltem Glas bieten hervorragende Eigenschaften: Sie sind wasserabweisend, diffusionsoffen und chemisch langzeitstabil. Durch ihre Struktur meiden Tiere und Insekten das Material, sodass kein Schädlingsbefall in der Dämmung entstehen kann.
Diese Materialien sind langlebig und wohngesund. Sie enthalten keine synthetischen Zusätze und tragen zu einem behaglichen Raumklima bei. Bei der späteren Entsorgung fallen sie als normaler Bauschutt an – kein Sondermüll.
Fördermittel für die Dämmung im Denkmalschutz
Für die energetische Sanierung denkmalgeschützter Gebäude stehen attraktive Fördermittel bereit. Die wichtigsten Programme sind:
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse für die Sanierung zum Effizienzhaus Denkmal. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle mit direkten Zuschüssen von 15 bis 20 Prozent der förderfähigen Kosten.
Die Hamburger Investitions- und Förderbank (IFB) ergänzt die Bundesförderung mit regionalen Programmen. Zusätzlich bietet der Gesetzgeber erhebliche steuerliche Vorteile: Nach § 7i EStG lassen sich Sanierungskosten an Denkmalimmobilien über zwölf Jahre vollständig abschreiben.
Wichtig: Die Förderanträge müssen vor Beginn der Arbeiten gestellt werden. Ein zertifizierter Energieberater mit Erfahrung im Denkmalschutz unterstützt Dich bei der Antragstellung und Umsetzung.
Vom Antrag bis zur Umsetzung: So läuft die denkmalgerechte Sanierung ab
Der Weg zur erfolgreichen Sanierung beginnt mit einer Bestandsaufnahme. Ein erfahrener Fachbetrieb analysiert das Gebäude und identifiziert sinnvolle Maßnahmen. Parallel dazu nimmst Du Kontakt mit der Denkmalschutzbehörde auf.
Im zweiten Schritt erfolgen die Planung und Beantragung der denkmalrechtlichen Genehmigung sowie der Fördermittel. Nach Genehmigung und Förderzusage beginnt die Umsetzung. Bei einer Kerndämmung ist der Eingriff minimal: Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus genügt oft ein einziger Arbeitstag.
Wähle für die Umsetzung einen Fachbetrieb mit nachweislicher Erfahrung in der Denkmalsanierung. Referenzprojekte und bauaufsichtliche Zulassungen der verwendeten Materialien geben Dir Sicherheit. Eine sorgfältige Dokumentation der Arbeiten ist wichtig für die Fördermittelabrechnung und eventuelle spätere Nachweise gegenüber der Denkmalschutzbehörde.
Jetzt handeln: Fördermittel sichern und Energiekosten senken
Die energetische Sanierung Deines denkmalgeschützten Gebäudes lohnt sich mehrfach: Du senkst Deine Energiekosten, steigerst den Wohnkomfort und erhältst gleichzeitig ein wertvolles Stück Hamburger Baukultur. Je früher Du handelst, desto schneller profitierst Du von niedrigeren Heizkosten.

Dämmung für Denkmalschutz in Hamburg – Baqu Gesellschaft für Energiesysteme mbH
Du suchst einen erfahrenen Partner für die Dämmung Deines denkmalgeschützten Gebäudes? Die Baqu Gesellschaft für Energiesysteme mbH aus Hamburg ist Dein Spezialist für mineralische Einblasdämmung mit dem Dämmstoff SLS20F®. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung in der Herstellung und Verarbeitung dieses besonderen Dämmstoffes und hat bereits über 1.450 Gebäude selbst gedämmt. Europaweit wurden mit SLS20F® mehr als 10.000 Gebäude energetisch saniert.
SLS20F® ist ein aus recyceltem Borglas geschäumter mineralischer Dämmstoff in Granulatform. Das Produkt ist vom Deutschen Institut für Bautechnik bauaufsichtlich zugelassen (Zulassung Z-23.12-1399). Der Dämmstoff besteht zu 100 Prozent aus recyceltem Glas und vereint hervorragende technische Eigenschaften: Er ist absolut unbrennbar (Brandschutzklasse A1), wasserabweisend, diffusionsoffen und chemisch langzeitstabil.
Besonders für denkmalgeschützte Gebäude eignet sich SLS20F® ausgezeichnet. Das feine Granulat umschließt Deckenbalken, Fachwerke und Holzkonstruktionen lückenlos. Durch seine wasserabweisenden und diffusionsoffenen Eigenschaften schützt es alte Bausubstanz zuverlässig vor Feuchteproblemen. Tiere und Insekten meiden die Glasteilchen, sodass kein Schädlingsbefall in der Dämmung entstehen kann.
Die Kerndämmung mit SLS20F® ist bereits ab einer Luftschichtweite von nur 3 Zentimetern möglich. Das Granulat wird maschinell in die Hohlräume eingeblasen und füllt dabei automatisch jeden Winkel aus. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus benötigst Du nur einen Arbeitstag. Die Kosten liegen bei etwa 30 Euro pro Quadratmeter Außenwandfläche. Die Amortisationszeit beträgt zwischen 3,5 und 5,5 Jahren, während Du Deine Heizkosten um bis zu 30 Prozent senken kannst.
Neben der Kerndämmung bietet die Baqu Gesellschaft für Energiesysteme mbH auch Lösungen für Zwischendecken, leere Schornsteinzüge, Kabelschächte und Wärmespeicher an. Bei der Entsorgung fällt SLS20F® als normaler Bauschutt an – es handelt sich nicht um Sondermüll.
Kontaktiere bitte:
Baqu Gesellschaft für Energiesysteme mbH
Gerlindweg 10
22559 Hamburg
Tel.: +49 (0) 40 / 813754
Fax: +49 (0) 40 / 813753
E-Mail: info@baqu-energiesysteme.de
https://sls20-daemmstoff.de/


