Ein Ratgeber mit Unterstützung von der Tierarztpraxis Lengsdorf.
- Was ist Arthrose beim Hund?
- Ursachen von Gelenkerkrankungen beim Hund
- Symptome einer Arthrose beim Hund frühzeitig erkennen
- Diagnose durch den Tierarzt in Bonn
- Moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose
- Ernährung, Gewicht und Bewegung
- Alltag erleichtern und Arthrose vorbeugen
- FAQ – Häufige Fragen zur Arthrose beim Hund
- Die Tierarztpraxis Lengsdorf in Bonn
Dein Hund ist Dein treuer Begleiter im Alltag. Doch mit den Jahren bemerkst Du vielleicht, dass er beim Aufstehen zögert, kürzere Runden dreht oder nach dem Spaziergang steif wirkt. Oft steckt eine Arthrose dahinter. Diese chronische Gelenkerkrankung schränkt die Lebensqualität Deines Vierbeiners stark ein. In Bonn stehen Dir moderne Behandlungsmöglichkeiten und ein erfahrener Tierarzt wie die Tierarztpraxis Silke Färber-Torres zur Seite, die Deinem Hund helfen, wieder schmerzfrei durchs Leben zu gehen.
Arthrose zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen bei Hunden. Besonders ältere Tiere und große Rassen sind betroffen. Doch auch junge Hunde können an Gelenkbeschwerden leiden. Eine frühzeitige Diagnose und eine individuell abgestimmte Therapie entscheiden darüber, wie gut Dein Hund mit der Erkrankung leben kann.
Was ist Arthrose beim Hund?
Arthrose, auch Osteoarthrose genannt, ist eine chronische Erkrankung der Gelenke. Dabei baut sich der schützende Knorpel in den Gelenken nach und nach ab. Die Knochen reiben direkt aufeinander, was Schmerzen und Entzündungen verursacht. Im Gegensatz zur Arthritis, einer akuten entzündlichen Erkrankung, verläuft die Arthrose schleichend und ist nicht heilbar. Mit der richtigen Behandlung lässt sich der Verlauf jedoch deutlich verlangsamen und die Beschwerden Deines Hundes lindern.
Ursachen von Gelenkerkrankungen beim Hund
Die Gründe für eine Arthrose sind vielfältig. Oft spielen mehrere Faktoren zusammen. Angeborene Fehlstellungen, Verletzungen aus jungen Jahren, Überlastung durch intensives Training, Übergewicht oder einfach das fortschreitende Alter zählen zu den häufigsten Auslösern.
Hüftdysplasie und Ellenbogendysplasie als Risikofaktoren
Besonders größere Hunderassen wie Schäferhunde, Labradore oder Berner Sennenhunde haben ein erhöhtes Risiko für genetisch bedingte Gelenkerkrankungen. Bei einer Hüftdysplasie passen Gelenkkopf und Pfanne nicht richtig zusammen. Ähnlich verhält es sich bei der Ellenbogendysplasie. Beide Fehlstellungen führen zu einer dauerhaften Fehlbelastung und begünstigen die Entwicklung einer Arthrose schon im jungen Alter.
Übergewicht und Bewegungsmangel
Jedes Kilo zu viel belastet die Gelenke Deines Hundes zusätzlich. Übergewicht beschleunigt den Knorpelverschleiß und verstärkt bestehende Beschwerden. Gleichzeitig schadet auch Bewegungsmangel, da die Muskulatur schwächer wird und die Gelenke weniger stabilisiert sind. Ein gesundes Gleichgewicht aus moderater Bewegung und angepasster Fütterung ist daher entscheidend.
Symptome einer Arthrose beim Hund frühzeitig erkennen
Je früher Du die ersten Anzeichen bemerkst, desto besser kannst Du Deinem Hund helfen. Typische Symptome sind Steifheit nach dem Aufstehen, Lahmheit nach dem Spaziergang, verminderte Leistungsfähigkeit, Berührungsempfindlichkeit an bestimmten Körperstellen und ein verändertes Gangbild. Manche Hunde zögern beim Treppensteigen oder springen nicht mehr ins Auto.
Chronische Schmerzen verändern zudem das Wesen Deines Hundes. Er zieht sich zurück, wirkt unruhig oder reagiert plötzlich gereizt bei Berührungen. Auch vermindertes Spielverhalten oder ein Verlust der Freude an gewohnten Aktivitäten können Hinweise sein. Nimm diese Signale ernst und lass Deinen Hund tierärztlich untersuchen.
Diagnose durch den Tierarzt in Bonn
Der Weg zur richtigen Behandlung beginnt mit einer gründlichen Untersuchung. In der Tierarztpraxis in Bonn-Lengsdorf startet alles mit einem ausführlichen Gespräch über die Krankengeschichte Deines Hundes. Danach folgt eine Beurteilung des Gangbildes und der Belastung der einzelnen Beine. Durch gezieltes Abtasten der Gelenke prüft der Tierarzt, wo Dein Hund empfindlich reagiert.
Bildgebende Verfahren: Röntgen und Ultraschall
Um den Zustand der Gelenke genau zu beurteilen, kommen Röntgenaufnahmen zum Einsatz. Sie zeigen Veränderungen am Knochen, Knorpelabbau oder Fehlstellungen. Ergänzend liefert der Ultraschall Informationen über Weichteile und entzündliche Prozesse. Beide Verfahren helfen, ein genaues Bild der Erkrankung zu erhalten. Blutuntersuchungen schließen zusätzlich andere Erkrankungen aus und geben Auskunft über den allgemeinen Gesundheitszustand Deines Hundes. Besonders bei älteren Tieren sind diese Werte wichtig, um die Therapie sicher planen zu können.

Moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose
Eine erfolgreiche Arthrosetherapie setzt auf mehrere Bausteine. Medikamente, physikalische Anwendungen und alternative Methoden werden individuell kombiniert. So entsteht ein ganzheitliches Konzept, das genau zu Deinem Hund passt.
Schmerztherapie und medikamentöse Behandlung
Entzündungshemmende Medikamente lindern Schmerzen und verbessern die Beweglichkeit. Bei chronischen Verläufen kommen Langzeittherapien zum Einsatz. Die Dosierung wird individuell angepasst und regelmäßig überprüft, um Nebenwirkungen zu vermeiden.
Lasertherapie bei Arthrose
Die Soft-Lasertherapie, auch Low-Level-Lasertherapie genannt, ist eine schonende Behandlungsmethode. In der Bonner Praxis stehen eine Laserdusche für Flächenbehandlungen und ein Laser-Pen für gezielte punktuelle Anwendungen zur Verfügung. Der Laser wirkt entzündungshemmend, abschwellend und schmerzreduzierend. Gleichzeitig regt er die Selbstheilungskräfte im Gewebe an.
Die Behandlung dauert zwischen 6 und 20 Minuten. Dein Hund spürt nach kurzer Zeit eine angenehme Wärme und entspannt sich meist sichtbar. Viele Hunde genießen die Anwendung regelrecht. Der Laser kommt nicht nur bei Arthrose zum Einsatz, sondern auch bei Verbrennungen, Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen, Ödemen, Neuralgien und Sehnenerkrankungen.
Neuraltherapie als ergänzende Methode
Die Neuraltherapie gehört zur alternativen Medizin. In der Praxis wird sie vor allem als therapeutische Lokalanästhesie im Bereich der Lendenwirbelsäule eingesetzt. Kleine Mengen eines Lokalanästhetikums und Traumeel werden in die Haut über gereizten Nervenwurzeln eingebracht. Dadurch lösen sich muskuläre Verspannungen. Der Teufelskreis aus Schonhaltung und Schmerz wird durchbrochen, und Dein Hund gewinnt wieder an Beweglichkeit.
Physiotherapie, Akupunktur und pflanzliche Unterstützung
Gezielte Bewegungsübungen, Massagen und Anwendungen im Wasser stärken die Muskulatur und mobilisieren die Gelenke. Besonders die Hydrotherapie entlastet die Gelenke, da das Wasser das Körpergewicht trägt. Ergänzend wirken Akupunktur und Goldakupunktur bei chronischen Gelenkschmerzen oft überraschend gut. Nahrungsergänzungsmittel aus Teufelskralle oder Grünlippmuschel unterstützen zusätzlich die Gelenkfunktion und können Beschwerden reduzieren.
Ernährung, Gewicht und Bewegung
Eine ausgewogene, kalorienangepasste Ernährung ist bei Arthrose besonders wichtig. Jedes Kilo weniger entlastet die Gelenke spürbar. In der Praxis erhältst Du eine individuelle Ernährungsberatung und einen auf Deinen Hund abgestimmten Diätplan.
Regelmäßige, moderate Spaziergänge halten die Gelenke beweglich und stärken die Muskulatur. Vermeide ruckartige Belastungen, wildes Toben oder lange Wanderungen bei untrainierten Hunden. Kurze, dafür mehrere Runden am Tag sind oft besser als eine lange Tour. So findest Du gemeinsam mit Deinem Vierbeiner das richtige Maß zwischen Schonung und notwendiger Aktivität.
Alltag erleichtern und Arthrose vorbeugen
Ältere Hunde brauchen besondere Aufmerksamkeit. Weiche, orthopädische Liegeplätze schonen die Gelenke. Rutschfeste Böden geben Sicherheit und verhindern Stürze. Treppenhilfen oder Rampen am Auto erleichtern den Alltag. Eine feste Routine und regelmäßige Vorsorgetermine beim Tierarzt gehören ebenfalls dazu.
Schon beim jungen Hund kannst Du viel tun, um Arthrose vorzubeugen. Achte auf das richtige Gewicht, biete ausreichend, aber nicht übermäßige Bewegung und lass regelmäßige Check-ups durchführen. Fehlstellungen lassen sich so früh erkennen und behandeln, bevor sie dauerhafte Schäden verursachen.

FAQ – Häufige Fragen zur Arthrose beim Hund
Wie erkenne ich Arthrose bei meinem Hund?
Typische Anzeichen sind Steifheit nach dem Aufstehen, Lahmheit, verminderte Bewegungsfreude und Berührungsempfindlichkeit.
Ist Arthrose heilbar?
Nein, Arthrose ist nicht heilbar. Mit einer passenden Therapie lassen sich die Beschwerden aber deutlich lindern.
Wie lange dauert eine Lasertherapie?
Eine Sitzung dauert zwischen 6 und 20 Minuten. Die meisten Hunde empfinden die Behandlung als angenehm.
Welche Hunde sind besonders betroffen?
Große Rassen, ältere Hunde sowie Tiere mit Hüft- oder Ellenbogendysplasie sind besonders häufig betroffen.
Kann ich mit meinem Hund trotz Arthrose spazieren gehen?
Ja, regelmäßige moderate Bewegung ist sogar wichtig. Vermeide jedoch Überlastung und ruckartige Belastungen.
Die Tierarztpraxis Lengsdorf in Bonn
Die Tierarztpraxis Silke Färber-Torres im Bonner Stadtteil Lengsdorf ist Dein kompetenter Ansprechpartner rund um das Thema Arthrose beim Hund. Das erfahrene, kleine Team unter der Leitung von Silke Färber-Torres kümmert sich einfühlsam und individuell um Deinen Vierbeiner. In persönlicher Terminsprechstunde bleibt viel Zeit für Dich und Dein Tier.
Sensible und ängstliche Hunde werden besonders schonend behandelt. Junge Hunde dürfen die Praxis spielerisch mit Leckereien erkunden, damit sie künftig entspannt zum Tierarzt kommen. Mehr dazu, was die Praxis ausmacht, erfährst Du auf der Website. In der Genesungsphase bleibt das Team zudem in engem telefonischem Kontakt mit Dir und beantwortet alle Fragen zu Medikamentengabe, begleitenden Maßnahmen oder Diätmanagement.
Leistungsspektrum der Tierarztpraxis Lengsdorf
Das Leistungsspektrum umfasst Vorsorge und Prävention, umfassende Diagnostik mit Röntgen, Ultraschall, Labor und Blutdruckmessung, Innere Medizin, Orthopädie, Zahnheilkunde, Chirurgie und Dermatologie. Als besondere Leistungen bietet die Praxis Lasertherapie, Neuraltherapie sowie die innovative Plasmabehandlung an. In allen Lebensphasen Deines Tieres steht Dir das Team einfühlsam zur Seite. Für einen Termin kannst Du die Praxis bequem telefonisch kontaktieren.
Kontaktiere bitte:
Tierarztpraxis Silke Färber-Torres
Uhlgasse 38
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