Ein Ratgeber mit Unterstützung von Fehrensen-Bestattungen.
- Der Sterbefall – Was Du in Garbsen zuerst tun solltest
- Die verschiedenen Bestattungsarten im Überblick
- Die Aufbahrung – Würdevoller Abschied nehmen
- Nah- und Fernüberführung – zuverlässige Organisation
- Umbettung – rechtliche und praktische Aspekte
- Bestattungsvorsorge in Garbsen – frühzeitig entscheiden
- Trauerbegleitung – Halt in schweren Stunden
- FAQ – Häufige Fragen zu Bestattungen in Garbsen
- Fehrensen-Bestattungen – Dein Bestattungsunternehmen in Garbsen-Osterwald
Der Verlust eines geliebten Menschen trifft Dich oft plötzlich und unerwartet. Manchmal geht ein langes Krankenlager voraus, manchmal reißt ein Unfall eine Lücke in Dein Leben. In jedem Fall stehst Du als Angehöriger vor der Aufgabe, den letzten Weg zu organisieren. Neben der Trauer musst Du Entscheidungen treffen, Formalitäten regeln und Termine koordinieren. Ein einfühlsamer Bestatter in Garbsen nimmt Dir diese Last ab und begleitet Dich Schritt für Schritt.
Garbsen liegt in der Region Hannover und bietet mit den Ortsteilen Osterwald, Berenbostel und Havelse mehrere Friedhöfe für einen würdevollen Abschied. Ein ortskundiges Bestattungsunternehmen kennt die örtlichen Gegebenheiten, die Friedhofssatzungen und die Ansprechpartner. So kannst Du Dich auf das Wesentliche konzentrieren: den Abschied und die Trauer.
Der Sterbefall – Was Du in Garbsen zuerst tun solltest
Wenn ein Angehöriger stirbt, stehst Du zunächst unter Schock. In dieser Situation hilft Dir ein erfahrener Bestatter, den Überblick zu behalten. Der erste Schritt ist die Kontaktaufnahme mit dem Bestattungsinstitut. Ein guter Bestatter ist Tag und Nacht erreichbar, auch an Wochenenden und Feiertagen. So bekommst Du sofort Unterstützung, egal wann der Sterbefall eintritt.
Der Bestatter kommt zu Dir nach Hause oder in die Einrichtung, in der Dein Angehöriger verstorben ist. Er übernimmt die Versorgung des Verstorbenen und bespricht mit Dir die nächsten Schritte in ruhiger Atmosphäre. Diese Entlastung ist wertvoll, denn sie gibt Dir Raum für Deine Gefühle.
Wichtige Unterlagen für den Sterbefall
Für die weiteren Formalitäten brauchst Du bestimmte Dokumente. Dazu gehören der Personalausweis des Verstorbenen, das Stamm- oder Familienbuch, die Heirats- oder Eheurkunde und bei Ledigen die Geburts- oder Abstammungsurkunde. Bei Geschiedenen ist das rechtsgültige Scheidungsurteil nötig, bei Verwitweten die Sterbeurkunde des Ehepartners.
Weitere wichtige Unterlagen sind die Krankenkassenkarte, die Rentenversicherungs- oder Witwenrentennummer sowie die Betriebs- oder Zusatzrentennummer, etwa VBL (Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder) oder ZVK (Zusatzversorgungskasse). Auch Mitgliedsausweise, der Schwerbehindertenausweis und der Parkausweis für Schwerbehinderte werden benötigt. Bei fehlenden Urkunden hilft Dir Dein Bestatter bei der Beschaffung.
Die verschiedenen Bestattungsarten im Überblick
Heute stehen Dir viele Bestattungsformen zur Auswahl. Die Ruhezeit richtet sich nach der Friedhofssatzung auf Grundlage der Bodenbeschaffenheit und beträgt 20, 25 oder 30 Jahre.
Erdbestattung in Garbsen
Die klassische Erdbestattung erfolgt mit einem Sarg. Nach der Trauerfeier in der Friedhofskapelle wird der Verstorbene der Erde übergeben. Du hast als Angehöriger die Möglichkeit, an die Grabstelle zu treten und Blumen oder Erde nachzuwerfen. Danach wird das Grab unter Ausschluss der Angehörigen mit Erde aufgefüllt. Wochen später setzt der Steinmetz häufig einen Grabstein mit den Personalien des Verstorbenen auf.
Feuerbestattung – die häufig gewählte Alternative
Bei der Feuerbestattung wird der Verstorbene nach der Trauerfeier mit dem Sarg zum Krematorium überführt und dort eingeäschert. Die Trauerfeier kann aber auch ohne Sarg mit der Urne stattfinden. In diesem Fall erfolgen Überführung und Einäscherung vorab.
Nach der Einäscherung holt der Bestatter die Aschenkapsel ab. In dieser befindet sich die Asche, die persönlichen Daten sind im Deckel eingraviert. Bis zur Beisetzung verbleibt sie im Bestattungsunternehmen. Für die Beisetzung wählst Du eine Schmuck- oder Überurne aus.
Seebestattung – Abschied auf Nord- oder Ostsee
Für die Seebestattung ist eine Einäscherung nötig. Eine Trauerfeier kann vorher in einer Friedhofskapelle stattfinden, mit Sarg oder Urne. Häufig wählen Angehörige aber auch eine Trauerfeier mit der Urne auf See und sind bei der Beisetzung anwesend.
Die spezielle Seeurne besteht aus einem salzhaltigen Gemisch und löst sich innerhalb weniger Stunden im Wasser auf. Ein Schiff fährt auf die Nord- oder Ostsee hinaus. Außerhalb der Fischfanggebiete übergibt der Kapitän die Urne der See. Die genaue Stelle trägt er in die Seekarte ein. Als Angehöriger erhältst Du einen Auszug aus dieser Karte.
Baumbestattung im FriedWald oder RuheForst
Die naturnahe Baumbestattung setzt ebenfalls eine Einäscherung voraus, mit oder ohne vorherige Trauerfeier. In einem FriedWald oder RuheForst suchst Du gemeinsam eine Baumgrabstelle aus. Ein Förster begleitet die Urnenbeisetzung im Wald.
Eine Trauerfeier unter freiem Himmel ist möglich. Beachte aber: Jeglicher Blumenschmuck ist vom Gesetzgeber an diesen Orten untersagt. Der Wald soll seinen natürlichen Charakter behalten.
Anonyme Bestattung in Garbsen
Die anonyme Bestattung kannst Du heute mit Sarg oder Urne wählen. Eine Trauerfeier ist wie bei einer Erd- oder Feuerbestattung möglich. Die Beisetzung erfolgt jedoch ohne Terminkenntnis und ohne Anwesenheit der Angehörigen.
Das Begräbnis befindet sich in einer dafür vorgesehenen Abteilung. Um die Anonymität zu wahren, teilt die Friedhofsverwaltung die genaue Lage der Grabstelle nicht mit. In den anonymen Abteilungen gibt es gekennzeichnete Sammelplätze, an denen Du Blumen niederlegen kannst. Nach der Beisetzung informiert Dich die Verwaltung, dass sie erfolgt ist.
Pflegeleichte Bestattung – Ort der Trauer ohne Grabpflege
Die pflegeleichte Bestattung kombiniert Vorteile der klassischen und der anonymen Form. Die Beisetzung des Sarges oder der Urne findet mit Terminkenntnis und in Anwesenheit der Angehörigen statt. Die Grabstelle liegt in einer von der Friedhofsverwaltung vorgesehenen Abteilung. Auf den meisten Friedhöfen gibt es Sammelplätze für Blumen. Du hast so einen festen „Ort der Trauer“, ohne Dich um die Grabpflege kümmern zu müssen. Diese Form eignet sich, wenn Angehörige weit entfernt wohnen oder die Pflege nicht regelmäßig übernehmen können.

Die Aufbahrung – Würdevoller Abschied nehmen
Im Trauergespräch besprichst Du auch die Aufbahrung. Wenn Du es wünschst, wird der Sarg nach Terminabsprache in der Friedhofskapelle aufgebahrt. Der Bestatter versorgt den Verstorbenen entsprechend, damit Du in Würde Abschied nehmen kannst.
Sargbeilagen sind erlaubt: ein Handstrauß, Briefe, Fotos oder kleine Erinnerungsstücke wie Kuscheltiere für den letzten Weg. Ist eine offene Aufbahrung nicht möglich, kann eine Verabschiedung am geschlossenen Sarg stattfinden. Das bewusste Abschiednehmen hilft vielen Menschen beim Loslassen und Begreifen.
Nah- und Fernüberführung – zuverlässige Organisation
Nicht jeder stirbt zu Hause im eigenen Bett. Der Bestatter organisiert die Überführung vom Wohnsitz, aus der Alten- oder Pflegeeinrichtung, dem Hospiz oder dem Krankenhaus. Nach Absprache vereinbart er den Termin.
Auch wenn Dein Angehöriger außerhalb Niedersachsens, in einem anderen Bundesland oder im Ausland verstorben ist, hilft Dir das Bestattungsunternehmen. Es holt den Verstorbenen aus dem In- oder Ausland ab oder überführt ihn dorthin. Die notwendigen Formalitäten für internationale Überführungen erledigt der Bestatter gewissenhaft bei den zuständigen Behörden.
Umbettung – rechtliche und praktische Aspekte
Die Totenruhe ist das oberste Gebot und darf vom Gesetzgeber her nicht gestört werden. Deshalb brauchst Du für eine Umbettung einen schriftlichen Antrag mit einem triftigen Grund beim Gesundheitsamt. Jede Genehmigung ist eine Einzelfallprüfung und Einzelfallentscheidung.
Urnen können das ganze Jahr über umgebettet werden. Särge dürfen nur in den Monaten Oktober bis März umgebettet werden. Umbettungen erfolgen grundsätzlich unter Ausschluss der Angehörigen und außerhalb der Öffnungszeiten des Friedhofes.
Bestattungsvorsorge in Garbsen – frühzeitig entscheiden
Viele Menschen planen alles, was planbar ist: die nächste Urlaubsreise, die nächste Familienfeier. Warum also nicht auch die eigene letzte Feier, bei der Du letztmalig die Hauptperson bist? Mit einer Bestattungsvorsorge triffst Du selbstbestimmte Entscheidungen und entlastest gleichzeitig Deine Angehörigen.
Persönliche Wünsche festhalten
Du legst fest, wie Du von dieser Welt gehen möchtest. Bevorzugst Du die klassische Erdbestattung oder eine Feuerbestattung? Wenn keine Angehörigen mehr da sind oder diese weit entfernt wohnen, kommen die pflegeleichte oder die anonyme Bestattung in Frage. Auch die Seebestattung oder die Baumbestattung sind mögliche Formen.
Du entscheidest, ob Deine Angehörigen am offenen Sarg Abschied nehmen dürfen oder ob dies nicht Dein Wunsch ist. Du hältst Blumenwünsche fest, Lieblingsblumen und -farben. Auch Musikstücke, die für Dich eine besondere Rolle gespielt haben, kannst Du bestimmen. So spiegelt sich Dein Wesen in der Trauerfeier und Du bist der Trauergemeinde noch einmal nahe.
Trauerbegleitung – Halt in schweren Stunden
Die Trennung durch den Tod trifft Dich oft ungefragt. Den Partner, die Eltern oder ein Kind gehen lassen zu müssen, ist ein zerreißender Schmerz. In diesen Momenten reicht Dir das Bestattungsunternehmen die Hand.
Das Trauergespräch findet in Deiner vertrauten Umgebung zu Hause oder im Bestattungsunternehmen statt. Der Bestatter hört zu, berät einfühlsam und gibt Dir Raum für Deine Gefühle. Diese Begleitung hilft Dir beim Loslassen und beim Weitergehen.
FAQ – Häufige Fragen zu Bestattungen in Garbsen
Wie schnell muss ich nach einem Sterbefall den Bestatter kontaktieren?
Du solltest den Bestatter zeitnah informieren. Ein gutes Bestattungsunternehmen ist Tag und Nacht erreichbar, auch an Wochenenden und Feiertagen.
Welche Bestattungsarten gibt es in Garbsen?
Du kannst zwischen Erd-, Feuer-, See-, Baum-, anonymer und pflegeleichter Bestattung wählen. Der Bestatter berät Dich zu den Möglichkeiten.
Wie lange dauert die Ruhezeit auf einem Friedhof?
Die Ruhezeit richtet sich nach der Friedhofssatzung und der Bodenbeschaffenheit. Sie beträgt 20, 25 oder 30 Jahre.
Kann ich meine Bestattung zu Lebzeiten regeln?
Ja. Mit einer Bestattungsvorsorge legst Du alle Details fest und entlastest Deine Angehörigen.
Was gilt bei einer Umbettung?
Du brauchst einen schriftlichen Antrag beim Gesundheitsamt mit triftigem Grund. Särge dürfen nur von Oktober bis März umgebettet werden, Urnen ganzjährig.

Fehrensen-Bestattungen – Dein Bestattungsunternehmen in Garbsen-Osterwald
Fehrensen-Bestattungen mit Sitz in der Hauptstraße 411 in Garbsen-Osterwald steht Dir Tag und Nacht zur Seite, auch an Wochenenden und Feiertagen. Die Berufung zu leben, das ist es, was für das Team im Vordergrund der täglichen Arbeit steht. Hilfsbereit und kompetent gestaltet das Team den Abschied eines geliebten Menschen nach Deinen Wünschen so würdevoll wie möglich.
Das Leistungsspektrum von Fehrensen-Bestattungen
Du erhältst eine umfassende Beratung und ein einfühlsames Trauergespräch in Deiner vertrauten Umgebung oder im Bestattungsunternehmen. Fehrensen-Bestattungen bietet alle Bestattungsarten an: Erd-, Feuer-, See-, Baum-, anonyme und pflegeleichte Bestattung. Zum Leistungsspektrum gehören außerdem die Aufbahrung, individuelle Blumenarrangements, Nah- und Fernüberführungen im In- und Ausland sowie die Organisation von Umbettungen. Auch bei der Bestattungsvorsorge berät Dich das Team ausführlich. Bei allen Formalitäten und der Beschaffung von Unterlagen bei Standesämtern erhältst Du Unterstützung. Die einfühlsame Trauerbegleitung für Angehörige in Garbsen und der Region Hannover rundet das Angebot ab. Für ein persönliches Trauergespräch kannst Du jederzeit Kontakt aufnehmen.
Kontaktiere bitte:
Fehrensen-Bestattungen
Hauptstr. 411
30826 Garbsen-Osterwald
Tel.: +49 51 31 / 443 55 57
Fax: +49 51 31 / 442 18 81
E-Mail: info@fehrensen-bestattungen.de
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